Gebrauchshunde (IPO)

Im Gebrauchshundeport werden Prüfungen abgelegt und auch Wettbewerbe und Vergleichskämpfe auf Vereins-, Kreisgruppen- und Verbandsebene durchgeführt und besucht.

Im Gebrauchshundesport können unterschiedliche Prüfungen der IPO (z.B. IPO I bis III) abgelegt werden, deren Schwierigkeitsgrad jeweils ansteigt. Die Prüfungen können sich je nach Prüfung in Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst gliedern. Welche Prüfungen der VdH aktuell anbietet erfragen Sie bitte bei der Übungsleitung.

Abteilungsleiter  und Ansprechpartner Gebrauchshundesport: Kerstin Marquardt

Der Gebrauchshundesport gliedert sich in drei Bereiche:

Fährtenarbeit

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Bei der Fährtenarbeit muss der Hund auf einer – je nach Prüfungsstufe – 400 bis 800 Schritt langen und 20 bis 60 Minuten alten Fährte mit mehreren Winkeln verschiedene Gegenstände suchen, finden und „verweisen“. Dies macht dem „Nasentier“ Hund in der Regel viel Spaß; dennoch ist ein behutsames, schritt weises Heranführen des Hundes an diese Aufgabe unter Anleitung erforderlich.

Auch reine Fährtenhundprüfungen in zwei Schwierigkeitsgraden können abgelegt werden; mit der Suche einer 1,5 bis 2 km langen und mindestens 3 Stunden alten Fremdfährte über verschiedenstes Gelände und dem Verweisen von bis zu 7 Gegenständen zeigen die Hunde hier bemerkenswerte Leistungen; auch durch eine kreuzende „Verleitungsfährte“ dürfen sie sich nicht verwirren lassen.

Ansprechpartner: Anja Bender

 

Unterordnung

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Die Unterordnung fordert, wiederum je nach Stufe, über das bereits bei Team- und Begleithundeprüfungen gezeigte hinaus folgendes: Stehen bleiben aus dem Schritt und Laufschritt, Voraussenden des Hundes mit Ablegen an einem vom Hundeführer bestimmten Ort, Apportieren eines bis zu 2 kg schweren Bringholzes auf ebener Erde, über eine Buschhürde sowie eine Schrägwand und Ablegen des abgeleinten Hundes für längere Zeit außer Sicht des Hundeführers.

Ansprechpartner: Alexander Bestle 

 

Schutzdienst

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Der Schutzdienst beinhaltet unter anderem das „Revieren“ nach einem Scheintäter, das Stellen und Verbellen. Der Hund muss dessen Fluchtversuch durch Zufassen verhindern, bei Stillstehen auslassen und den Scheintäter bewachen. Er vereitelt den Überfall auf sein Herrchen oder Frauchen und muss bei der „Mutprobe“ auch einen dem Hund entgegenlaufenden, drohenden Scheintäter fassen.

Der Hund soll beim Schutzdienst einerseits furchtlos und ohne Zögern seiner Aufgabe nachkommen, andererseits muss er sofort auf Kommando vom Scheintäter ablassen und jederzeit unter dem Einfluss seines Besitzers stehen.

Nicht jeder Hund eignet sich für den Schutzdienst; für entsprechend veranlagte Hunde stellt dies jedoch ein anspruchsvolles Prüfungsfach dar, welches dem Hund gleichzeitig die Möglichkeit gibt, sich auf natürliche Weise abzureagieren.

 Ansprechpartner: Michael Marquardt