Obedience ist eine Weiterentwicklung der
Unterordnungsübungen aus dem traditionellen Hundesport, die vom Hund
hervorragenden Gehorsam und absolut flexibles Reagieren auf die Kommandos seines
Hundeführers erfordert, da dieser die verschiedenen Übungen jeweils auf
Anweisung des Leistungsrichters ausführt. Gestartet wird in verschiedenen
Schwierigkeitsklassen, von den Beginners bis Obedience 1, 2 und 3, bei denen die
Anforderungen an den Hund immer weiter ansteigen.
Bei den „Beginners“ wird v.a. Wert gelegt
auf das Verhalten zu anderen Hunden und eine gute Mensch-Hund-Beziehung, aber es
werden auch bereits verschiedene Unterordnungsleistungen wie z.B. das Abliegen
in einer Menschengruppe, Freifolge, Zurücksenden zum Platz sowie Bringen eines
Gegenstandes verlangt.
Weiter geht es dann mit der Stufe Obedience
1. Hier kommt beispielsweise mehrminütiges Abliegen mit Sichtkontakt zum
Hundeführer, ein Sprung über die Hürde, die Kontrolle des Hundes auf Distanz und
die Platzübung aus der Bewegung dazu.
Bei Obedience 2 steigt die Schwierigkeit
weiter an; so wird hier auch noch das Voraussenden an einen vorbestimmten Platz,
die Geruchsunterscheidung von 6 Gegenständen, das Apportieren über eine Hürde
und eines Metallgegenstandes gefordert.
In der schwierigsten Stufe 3 werden noch
weitere Übungen wie Abrufen des Hundes mit Steh und Platz, Metallapport über die
Hürde oder Bringen von Gegenständen auf Anweisung verlangt.

Ansprechpartner:
Susanne Eggstein
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